9. Mai 2008: Bilderausstellung aus dem Sanatorium Waldfrieden


Im Fürstensaal in der Alten Abtei wurde eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet: "Gefühle - mal anders".

Jörg Schneider, Hanna Hanzel, Gerhard Strobel

Jörg Schneider, Hanna Hanzel, Gerhard Strobel


Bewohner des Sanatoriums Waldfrieden haben im Rahmen von Beschäftigungstherapie ihrer Persönlichkeit künstlerisch Ausdruck verliehen. Dabei entstand über einige Zeit ein Ensemble von sehr unterschiedlichen und qualitativ hochwertigen Werken in verschiedenen Techniken. Diese sind jetzt in der Alten Abtei im Fürstensaal ausgestellt.
 
Bei der Vernissage vom Freitag, 9. Mai 2008, hob Bürgermeister Dr. Gerhard Strobel in seinem Grußwort hervor, wie wichtig die Kommunikation aller Bewohner der Stadt untereinander ist. Integration der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen kann auch über solche Ausstellungsprojekte gelingen.
 
Hanna Hanzel von der Geschäftsführung des Sanatoriums Waldfrieden wies auf die Wirkung künstlerischer Gestaltung auf die Persönlichkeit von Künstler und Betrachter hin. Kunst kann zum Auslöser einer fruchtbaren Selbstbefragung werden.
 
Pfarrer z. A. Dr. Jörg Schneider schließlich sprach über die nicht immer einfache Verwandtschaft von Kunst und Religion. Religion und das Wesen des Menschen drücken sich auf vielfache Weise aus, eben auch in Bildern.
 
Die Gäste der Vernissage ließen sich dann von den Werken zu Gesprächen über Kunst und sich selbst anregen.
 
Die Vernissage wurde musikalisch von Kantor Gottfried Mayer und Jörg Schneider mit Klezmer-Stücken für Violine und Klavier umrahmt.
 
Die Ausstellung ist während der Arbeitszeiten des  Gemeindebüros und auf Anfrage geöffnet. Sie dauert bis zum 25. Juli 2008.