29. Oktober 2009: Kinderbibeltag


Am 29. Oktober konnte man nachmittags im Klosterhof einen blechernen Goliath sehen, den viele kleine KeinAngstHasen versuchten umzuwerfen – nicht ganz so erfolgreich wie ihr Vorbild David.



Fast 80 Kinder hatten sich einladen lassen zum Kinderbibeltag in den Herbstferien zum Thema KeinAngstHase. Das war auch David nicht, der tapfer gegen Goliath kämpfte, wo doch alle Krieger vor Angst zitterten. Los ging es in der Alten Abtei mit dem Kindermutmachlied und den Gästen: David, König Saul und Goliath – dem großen Kämpfer aus alten Milchkannen, Wannen, Töpfen und Schüsseln.
 
Nach dem Anspiel konnten die Kinder in Kleingruppen die Geschichte von David und Goliath vertiefen – in Form einer Gefühlspantomime, eines Memories oder Puzzles oder mit dem Montagsmaler – bis das leckere Mittagessen hungrig verspeist wurde.


Nachmittags war es dann spannend, ob sich jeder alleine in den Mutprobenkeller unter der Stadtkirche traute. Dort gab es u.a. Drachenaugen oder eine Wolfszunge zu fühlen, Gerüche zu erraten, einen Kriechtunnel, Fäden von der Decke und knisternde Materialien. Da war Mut gefragt und manch führende Hand. Vertrauen war ebenfalls gefragt, als die Augen verbunden wurden und man sich von seinem Partner führen lassen musste. Da jedoch keine Angsthasen dabei waren, haben auch alle beim Spiel „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann“ mitgemacht und sich richtig ausgetobt. Gebastelt wurde dann – wenn noch Zeit blieb – in den Kleingruppen ein kleines Filzsäckchen, in man z.B. wie David flachen Steine aufbewahren kann.
 
Gegen Ende des Kinderbibeltags kamen Eltern, Kinder und Mitarbeiterinnen in der Stadtkirche zusammen. Dort erfuhren die Eltern in einer Zusammenfassung von Pfarrerin Margit Bleher, was die Kinder an diesem Nachmittag erlebt hatten. Eine Gruppe hatte die Geschichte von David und Goliath mit Kochlöffeln nachgebastelt und nun allen vorgespielt. Abschließend bildeten alle einen großen Kreis in der Stadtkirche und jeder bekam einen persönlichen Mutmachsegen zugesprochen.
 
„Es war zwar nicht ganz perfekt durchgeplant, aber trotzdem saugut“ – so das Fazit eines Teilnehmers. Also dann: Bis zum nächsten Mal!