Gemeindereise 2017 - Rückblick

Anfang März machte sich eine Gruppe von 30 Personen aus der Kirchengemeinde Murrhardt und Umgebung auf um „Auf Luthers Spuren“ Thüringen und Sachsen-Anhalt zu besuchen.

Mit dem Bus erreichte die Gruppe die erste Station Erfurt zur Mittagszeit und nach kurzer Pause ging es auf einen zweistündigen Stadtrundgang. Ganz besonders wichtig war das Augustinerkloster, in das Martin Luther nach seinem Gelübde eingetreten ist. Zurück am Domplatz wurden wir noch durch den Dom und die St. Severin-Kirche geführt.

Am nächsten Tag ging die Fahrt nach Eisenach und auf die Wartburg. Eine spannende Burgführung bei der die Zeitgeschichte und damaligen Verhältnisse gut erklärt wurden. Aber auch einen Hinweis auf die Gegenwart gab es, im Sommer werden jeden Tag alle 10 Minuten Führungen begonnen und dabei über 600 Menschen durch die Burg geführt. Diese Vorstellung lies die Gruppe das raue Wetter der ersten Tage gerne ertragen, hatten wir, auch in den folgenden Tagen, keine Warteschlangen. Es war gut vor der Reformations-Saison gefahren zu sein. Wieder herunter vom Berg ging es gleich weiter mit der Stadtführung in Eisenach. Am Nachmittag stand ein Besuch im Bachhaus auf dem Programm. Zu Beginn der Führung durch Ausstellung und Haus gab es eine musikalische Einführung auf Instrumenten aus der Zeit von Johann Sebastian Bach.

Der dritte Tag führte nach Eisleben mit dem Geburts- und Sterbehaus Luthers. In der St. Andreas Kirche hatte er seine letzte Predigt gehalten. Im Zentrum Taufe in der St. Petri-Pauli-Kirche gab es den Taufstein von Martin Luther zu sehen, sowie ein großes modernes Taufbecken im Boden in dem die Täuflinge mit dem ganzen Körper eingetaucht werden. Nach kurzer Mittagspause fuhr der Bus die Gruppe nach Wittenberg, wo eine zweistündige Stadtführung gebucht war. Wittenberg hat viele „später“ berühmte Einwohner gehabt, wie die zahlreichen Schilder an den Häussern dokumentieren.

Die Führung von der Schloßkirche über die alte Universität, Cranach- Haus und -Hof, Lutherpark und Stadtkirche mit Luther Standbild auf dem Kirchplatz war mit allerlei Anekdoten gewürzt.

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise, aber vorher war die Gruppe noch im Gottesdienst in der Schloßkirche, auf deren Kanzel auch Luther schon gepredigt hatte. Ein kurzer Besuch nach dem Mittagessen noch beim Cranach-Altar in der Stadtkirche, danach geht es auf die Heimreise.

Unter der Reiseleitung von Pfarrerin Sabine Kluger, die zur Zeit Pfarrerin Annkatrin Jetter vertritt, gab es viele Impulse zur Reformation und Martin Luther, auch hatte sie einen schönen Filmabend organisiert.