Die Orgel in der Walterichskirche


Die Orgel der Walterichskirche wurde 1992 durch die Firma Mühleisen (Leonberg) erbaut.

Die Konzeption der Orgel stammt von Konrad Mühleisen und Kurt Enßle, dabei wurden einige Pfeifenreihen aus der Vorgängerorgel (Walcker) übernommen. Das Gehäuse der Orgel besteht aus massiver Fichte, die Farbfassung wurde von Christian Schweizer ausgeführt.

In den Folgejahren wurden die Manualregister der Orgel durch die Firma Lenter (Sachsenheim) klanglich überarbeitet. Die Viola da gamba wurde im Bassbereich durch zusätzliche Pfeifen voll ausgebaut, ein Tremulant für das ganze Werk ergänzt.


Klangaufbau der Orgel der Walterichskirche Murrhardt
(Mühleisen 1992, Lenter 2008)

 

Manual I
01. Prinzipal 8’
02. Viola da gamba 8’
03. Rohrflöte 8’
04. Suavial 8’  (WS)
05. Gedeckt 8’  (WS)
06. Oktave 4’  (WS)
07. Querflöte 4’  (WS)
08. Cornetttino 2 2/3’ ab g  (WS)
09. Flautino 2’  (WS)
10. Superoktave 2’
11. Mixtur 2’
Tremulant


Manual II

Die mit WS (Wechselschleife) gekennzeichneten Register sind auch auf dem zweiten Manual spielbar.

Pedal
12. Contrabass 16'
13. Oktavbass 8'
14. Choralbass 4'
15. Trompete 8'

Mechanische Spiel- und Registertraktur
Koppeln: II/I, I/Ped., II/Ped.
Stimmung nach Young (1800)